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Start 2015

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Es ist keine Frage:moderne und qualitativ hochwertige Altenpflege kommt nicht ohne Dokumentation aus!Aber: sie muss sich auf ein überschau-bares, sinnvolles und notwendiges Minimum reduzieren..

Während meiner mehr als zwanzigjährigen Erfahrung in der Altenpflege musste ich feststellen, dass die Dokumentation der Pflegemaßnahmen unverhältnismäßig stark angestiegen ist, so dass Zeit für sinn-lose Büroarbeiten aufzubringen ist welche der direkten Bewohnerversorgung weggenommen wurde.Die Dokumentation muss lückenlos geführt sein, koste es was es wolle - auch wenn dadurch für den Be-wohner nicht mehr so viel Zeit zur Pflege und Betreuung zur Verfügung steht. Wenn der Medizinische Dienst oder die Pflegedienstleitung zur Kontrolle kommt hat die Bewohnerakte vollständig zu sein.Frau Heide Moser, bei Erscheinen einer Broschüre zu "Pflegeplanung und Pflegedokumentation" Mi-nisterin für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein, wird dort im Vorwort zitiert:"...Pflegeplanung und - dokumentation (ist) ein Schritt zur Entlastung und Vereinfachung der Pflege-situation und macht nach innen und außen deutlich, welchen Wert und welche Wirksamkeit professio-nelles Handeln für die Pflege und Begleitung älterer Menschen hat." (Quelle: Else Hansen - Pflegeplanung und Pflegedokumentation im Beispiel; H. Entzian; J. Korsch; M. Lärm; U. Pilzecker1. Auflage - Seite 4; Vincentz Network, Hannover 2003; ISBN 3-87870-483-6)

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Stand 05. Januar 2015

Zwischenzeitlich ist der Autor zu dem Schluss gekommen, dass der zupraktizierende und kontinuierlich steigende Dokumentationsaufwand nicht wie ursprünglich erdacht der Qualitätssicherung dienlich ist sondern eine für alle zufriedenstellende Pflege eher behindert.

Weil sowohl Pflegekräfte als auch Pflegedienst- und Heim-leitungen jeweils individuelle Ansichten haben wie Vorgaben von MDK und Heimaufsicht umgesetzt werden sollen ist mittlerweile eine unüberschaubare Vielfalt an Dokumentationsinhalten und Verfahrensweisen entstanden.Hinzu kommen immer neue Expertenstandards, sonstige Vor-gaben und die Tatsache, dass sich MDK und Heimaufsicht bis-her noch nicht auf eine (bundes)einheitliche Vorgabe zur Um-setzung einigen konnten, die Politik sich überwiegend in der Öffentlichkeit neutral hält und die unterschiedlichsten Dokumen-tationsprogramme eine breite Palette an Möglichkeiten zur Kre-ation eigener Schwerpunkte bieten.Ziel der Aktion "Pflegen statt schreiben" ist es,gemeinsam mit Pflegekräften, Medizinischem Dienst, Heimauf-sicht, Ärzten und der Politik eine einfach strukturierte, für alle verbindliche Vorgabe zu schaffen damit in unseren Senioren- und Pflegeheimen der Schwerpunkt der täglichen Arbeit unseren Pflegebedürftigen - und nicht Papier bzw. Computer gewidmet werden kann.Es wäre schön wenn wir auch pflegende Angehörige und die Öffentlichkeit "ins Boot holen" könnten, schließlich befinden wir uns nicht in einer Spezialklinik oder einem wissenschaftlichen Institut sondern im Senioren- und Pflegeheim,also der Wohnung unserer Pflegebedürftigen.

Infos und NEWS

Infos und NEWS

Auch das Bundesminis-terium für Gesundheitist in der Sache"Entbürokratisierungder Pflege"tätig geworden.Mehr Informationen aufder Website des BMG

Das Terminieren der Wundversorgung, die Verabreichung von Medikamenten z.B. alle 3 Tage sind Beispiele für zwingende Planungsmaß-nahmen der Behandlungspflege.Nicht täglich durchgeführte Hygiene-Maßnahmen wie Duschen oder Baden oder die Überwachung der Stuhlausscheidung zur Obstipations-prophylaxe sind einige unentgehrliche Planungs- und Dokumentations-Inhalte.Macht es aber Sinn jeden einzelnen Schritt der Pflege zu planen und täglich zu dokumentieren?Wir arbeiten nicht mit irgendwelchen Materialien sondern mit Menschen deren Versorgung keine hundertprozentige Planung ermöglicht, je nach Tagesform, Gesundheitszustand und Laune des Bewohners variiert die Durchführung der Maßnahmen und somit stellt sich die Frage ob wirklich jeder kleinste Schritt schriftlich geplant und bestätigt werden muss oder ob nicht doch eher der Schreibtisch aus dem Mittelpunkt rücken sollte und stattdessen der Bewohner (um den es ja eigentlich geht) wieder dort seinen Platz finden kann.Wie sich die Praxis entwickelt hat muss ernsthaft hinterfragt werden ob der heutige Dokumentiationsaufwand wirklich die Qualität in unseren Heimen und ambulanten Diensten sichert.In allen Bereichen dieser Welt werden Neuerungen eingeführt, in der Praxis erprobt, auf Sinnhaltigkeit geprüft und nach einer gewissen Zeit reformiert.Ich bin der Meinung, dass auch in der Altenpflege nach fast 20 Jahren stetig wachsender Dokumentationspflicht nun der Zeitpunkt hierfür gekommen - ja sogar überfällig geworden ist.Man sieht im Fernsehen immer wieder Reportagen über Messie-Wohnungen in welchen alles gesammelt wird, egal ob man es benötigt oder nicht. Da türmen sich Berge von Müll und nutzlosen Gegenständen weil niemand aufräumt, Zimmer, Keller und Speicher können nicht mehr zufriedenstellend genutzt werden.Ebenso verhält es sich mit den Speichern der Computer unserer Pflegedokumentation.Die Ansammlung massenhafter, größtenteils überflüssiger Daten macht die Systeme langsam, so dass im Notfall wichtige Sekunden oder gar Minuten vergehen bis der Bildschirm den gewünschten Inhalt anzeigt.Sicherlich gibt es Stimmen welche meinen es macht Sinn, in jeder Schicht einen Roman zu verfassen um die Befindlichkeit und Situation des Bewohners zu verdeutlichen, jeden noch so kleinen Wert für die Statistik festhalten zu müssen.Das Problem an der Sache ist nur:Das Überlegen einer dokumentationstauglichen Umschreibung für "nichts" - welche vom MDK akzeptiert wird - und das Aufrufen der unter-schiedlichen Fenster um die Vielzahl an geforderten Eintragungen vorzunehmen verschlingt so viel Kapazität, dass wirklich wichtige Infor-mationen einfach unter gehen und weder mündlich an die folgende Schicht weiter gegeben noch dokumentiert werden.In der Praxis kommt es häufig vor, dass bei einer Bewohnerin der Text "hat mit Genuss den Kirschkuchen gegessen welchen ihre Tochter mitgebracht hat" als relevanter Text markiert wird während bei einem anderen Bewohner nicht dokumentiert wurde dass er gestürzt ist und eine Schürfwunde hat.Oder noch extremer:Eintrag zur Morgenpflege: "Bewohner war gut gelaunt, hat beim Waschen viel gesungen" - und dann der nächste Eintrag: "wurde vom Be-stattungsunternehmen abgeholt" (das habe ich wirklich schon gesehen).Da stellt sich die Frage wie so etwas geschehen kann. Meines Erachtens liegt das daran, dass dem Pflegepersonal für die Masse der Doku-mentationsinhalte nicht die mittlerweile benötigte Zeit zur Verfügung gestellt wird, sie muss von der Bewohnerversorgung "abgezwackt" werden.Dass der Dokumentationsaufwand in kleinen, kaum merkbaren Einzelschritten gestiegen ist hat außer den Pflegekräften im Alltag wohl kaum jemand realisieren wollen.Hinzu kommt, dass die Pflege in der Öffentlichkeit keine Lobby hat, da wird eher mit dem Finger auf uns gezeigt und sich beklagt wie schlecht wir doch in den Heimen mit unseren Bewohnern umgehen und wie teuer ein Heimplatz ist - ohne sich dabei auch nur minimal mit den Hintergründen zu beschäftigen.Auch scheinen sich viele Heim- und Pflegedienstleitungen nicht zu trauen den selbst empfundenen Mißstand in Sachen Dokumentation offen anzusprechen und versuchen nicht etwas zu ändern, aus Angst davor beim Medizinischen Dienst bei der nächsten Begutachtung durchzufallen.Insbesondere Fachkräfte in der Position als Stations- bzw. Schichtleitung bleiben in ihren Schichten oftmals einige Minuten (wenn nicht manchmal Stunden) länger um sowohl den Ansprüchen der Dokumentation als auch den Bewohnern selbst gerecht zu werden, meist ohne die Zeit bezahlt zu bekommen.Und oftmals ist auch der Satz zu hören: "ich habe Altenpfleger gelernt um den Menschen zu helfen, nicht um sie zu verwalten".Diese Situation muss geändert werden!Die Pflegedokumentation muss sich auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Es macht keinen Sinn für überflüssige Schreibarbeit zu-sätzliches Personal einzustellen, dies würde die schon sehr hohen Pflegeplatzkosten unnötig steigern. Es müssen in Teilbereichen des Systems grundlegende Reformen statt finden.Auch halte ich es an der Zeit, dass ein alltagstaugliches, praxisnahes und übersichtliches Dokumentations-Programm entwickelt wird in welchem z.B. manche Einträge für ein und die selbe Situation nicht doppelt oder dreifach in mehreren Anwendungsfenstern eingegeben werden müssen. (Während meiner Tätigkeit habe ich mit einigen Programmen gearbeitet, aber keines war optimal, alle hatten für die Praxis überwiegend Nachteile).Setzen wir uns zusammen: Vertreter aus Politik, Heimaufsicht, MDK, Heim-, Pflegedienst- und Stationsleitungen, aber auch Pflegekräfte die täglich den Spagat zwischen zufriedenstellender Bewohnervorsorgung und der Dokumentation innerhalb ihrer Dienstzeit schaffen müssen.Also Teilnehmer überwiegend von der Basis und nicht Personen welche vom Schreibtisch aus beurteilen was für die Pflege gut sein könnte oder am Sinnvollsten sein muss - denn insbesondere für die Altenpflege gilt:weniger Dokumentation ist mehr Pflegequalität

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http://bmg.bund.de/themen/pflege/entbuerokratisierung-in-der-pflege.html 

. den Dokumentationswahn in der Altenpflege .

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Warum sind so vieleDokumentationsinhaltefür den Pflegealltag überflüssig ?

Stand: 28. Februar 2015

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